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FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2016 – Argentinien: Lokalmatador José-María López feiert mit CITROËN emotionalen Heimsieg

Beim Südamerika-Gastspiel der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft in Termas de Río Hondo gewann der CITROËN C-Elysée WTCC beide Rennen und bleibt in Argentinien ungeschlagen. Nachdem das Eröffnungsrennen an CITROËN-Pilot Tom Chilton ging, siegte im Hauptrennen Lokalmatador José-María López. Der Argentinier baute seine Führung in der Fahrerwertung weiter aus. Auch in der Hersteller-Wertung festigte CITROËN seine Spitzenposition.

Bereits vor dem Start sorgte das Eröffnungsrennen für Schlagzeilen: Wegen eines Motorwechsels nach dem Qualifying wurde Pole-Sitter José-María López ans Ende des Feldes verwiesen. Der Argentinier bot seinen Landsleuten auf den Tribünen eine famose Aufholjagd und schaffte nach insgesamt zwölf Runden noch den Sprung auf Platz fünf. Sieger des Eröffnungsrennens wurde sein Markenkollege Tom Chilton. Der Brite vom Privatteam SLR ging als Zweiter ins Rennen und legte mit einem hervorragenden Start den Grundstein für seinen vierten Sieg in der WTCC. Hinter ihm landeten sein britischer Landsmann Rob Huff und Routinier Yvan Muller auf den Plätzen zwei und drei. Mit Mehdi Bennani auf Position acht landete ein weiterer CITROËN-Pilot unter den besten zehn.

Im Hauptrennen sahen die zahlreichen argentinischen Fans packenden Motorsport. Zu den Hauptdarstellern gehörte auch López, der nach dem Start zunächst die Führung an Norbert Michelisz abgeben musste. In der Folge lieferte sich López mit dem Ungarn packende Zweikämpfe. Erst in Runde sieben gelang es dem Weltmeister mit Unterstützung von Yvan Muller, seinen CITROËN C-Elysée WTCC wieder an die Spitze zu setzen. Der Schlüssel zum Sieg, denn López überquerte nach 14 Runden die Ziellinie als Sieger mit einem Vorsprung von 2,032 Sekunden auf Rang zwei. Der ehemalige Weltmeister Muller lag lange auf Podestkurs, musste sich aber nach einem harten Zweikampf mit Michelisz, samt Ausritt ins Kiesbett, mit Rang fünf zufriedengeben. Ebenfalls in den Top Ten: die CITROËN-Privatfahrer Mehdi Bennani und (Platz sieben) und Tom Chilton (Platz neun).

Bei noch vier verbleibenden Veranstaltungen führt CITROËN in Fahrer- und Hersteller-Wertung die Tabelle souverän an. José-María López dominiert mit 117 Punkten Vorsprung das Fahrerfeld. In der Hersteller-Wertung steht CITROËN mit 702 Punkten ebenfalls unangefochten auf Platz eins. Der nächste WTCC-Lauf wird am 3./4. September in Japan ausgetragen.

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