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15.–18. NOVEMBER 2018

Rallye Australien

KENNARDS HIRE RALLYE IN AUSTRALIEN

EIN TOLLER SAISONABSCHLUSS!

Welcher Erfolg! Das Team Citroën Total Abu Dhabi WRT steht dank seiner starken Fahrer Mads Ostberg und Torstein Eriksen in Australien zum fünften Mal in dieser Saison auf dem Podium und bestätigt somit die starke zweite Saisonhälfte des Teams.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der Norweger Mads Ostberg, der seine Laufbahn auf den rutschigen Strecken Skandinaviens begann, hatte schon immer ein Faible für zügig gefahrene Rallyes – und das Rennen in Australien ist genau das: Schnell! Trotz der recht kurzen Pause seit seinem letzten Rennen in Großbritannien setzte er sich an die Spitze, begünstigt von einem Prüfungssieg ab der WP 3 in Sherwood (26,68 km), die längste WP, die am Freitag auf dem Programm stand. Diesen Platz konnte er bis zum Tagesabschluss verteidigen. Auch Craig Breen stellte schon am ersten Tag seine Brillanz zur Schau. Er folgte seinem Teamkollegen in der ersten Passage von Sherwood auf dem zweiten Platz und erzielte dort seine persönliche Bestzeit. Diese Leistungen bestätigten das ausgeglichene Fahrverhalten des C3 WRC auf einem Terrain, das für die Testläufe in Europa nur schwer nachgestellt werden konnte. Der talentierte Ex-Kartfahrer zeigte sein Können auch in den zwei hauptsächlich asphaltierten Superspecial-Passagen und fuhr schließlich als zweiter ins Ziel. Leider sollte sich am Folgetag das Blatt für ihn wenden. Zunächst hatte er mit einer leicht blockierten Beschleunigung zu kämpfen und ein kleiner Fahrfehler beschädigte schließlich die linke Heckfederung, wodurch er auf den 10. Platz zurückgeworfen wurde. Mads hingegen konnte das Tempo halten und verteidigte zunächst noch die Spitzenposition, musste dann aber im dritten Zeitrennen (WP 11) des zweiten Tages ebenfalls die Konkurrenten passieren lassen. Obwohl er für die erste Passage des Superspecial (WP 17) im Regen startete, während die direkten Podiumskonkurrenten noch auf trockener Strecke fuhren, zeigte er Durchhaltevermögen in Hinblick auf einen möglichen Platz auf dem Treppchen am Samstagabend. Sein vierter Rang, nur 20‘‘3 hinter dem nächsthöheren Platz, weckte Hoffnungen für die letzte Etappe am folgenden Tag, die mit starkem Regen für extrem schwierige Bedingungen sorgte. Dies sollte sich für zwei der Titelkämpfer als fatal erweisen – doch Mads, hinter dem Steuer seines C3 WRC und auf einem Boden, der teilweise einer Eislaufbahn glich, demonstrierte seine Erfahrung. Er baute zunächst seinen Vorsprung aus, nutzte die schwierigen Bedingungen und rückte im vorletzten Zeitrennen auf den Gesamtrang drei vor. Der Norweger freute sich nach seiner Zweitplatzierung bei der Rallye Finnland damit bereits über den zweiten Podestplatz in der aktuellen Saison. Für das Citroën Total Abu Dhabi WRT markierte das Ergebnis in Australien den insgesamt fünften Podiumsplatz nach Schweden (Platz zwei), Mexiko (Platz drei), Finnland (Platz zwei) sowie dem Sieg in Spanien. Craig Breen und Scott Martin landeten auf dem siebten Platz.

25.-28. OKTOBER 2018

Citroën bei der WRC Rallye Spanien

54. RALLYE SPANIEN

Ein historischer Sieg

Nach einem meisterlichen Reifenpoker am letzten Tag der Rallye Spanien feierten Sébastien Loeb und Beifahrer Daniel Elena im Citroën C3 WRC den 79. Sieg ihrer Rallye-WM-Karriere. Für Citroën war es der erste Saisonsieg in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft und der 99. Erfolg insgesamt. Damit blieb die französische Marke zum zweiten Mal in Folge in Spanien ungeschlagen. Craig Breen/Scott Martin fuhren auf Platz neun, Khalid Al Qassimi/Chris Patterson beendeten die Rallye im dritten Citroën C3 WRC auf dem 21. Platz.

Das Drehbuch zum Rennen

Als auf der letzten Etappe Regen fiel, schien es die sicherste Option, sich für weiche Michelin-Slicks zu entscheiden. Doch das Citroën Total Abu Dhabi WRT zeigte erneut seine Fähigkeiten, die Wetterlage genau zu analysieren. Im Gegensatz zu den Rivalen sagten die Wetterexperten des Teams korrekt voraus, dass die Strecken abtrocknen würden. Daher entschied sich Citroën-Pilot Sébastien Loeb für harte Slicks, nutzte sie perfekt und fuhr zwei Bestzeiten in Folge. Den Service am Sonntagmittag erreichte der Franzose als Gesamtführender mit 7,1 Sekunden Vorsprung. Als Loeb im berühmten Kreisverkehr von Riudecanyes kurz den Motor abwürgte, konnte Gegenspieler Sébastien Ogier vor der letzten Wertungsprüfung bis auf 3,6 Sekunden herankommen. Doch der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb blieb vorn und errang fünf Jahre nach seinem letzten Triumph den 79. Sieg seiner WRC-Karriere. Nach drei Podiumserfolgen in Schweden, Mexiko und Finnland war es der erste Saisonsieg für Citroën.

Craig Breen, der nach Drehern an den Tagen zuvor weit zurückgefallen war, konzentrierte sich auf der letzten Etappe darauf, wieder Selbstvertrauen aufzubauen, und belegte den neunten Platz. Unterdessen profitierte Khalid Al Qassimi im dritten Citroën C3 WRC von den beständigeren Streckenbedingungen und beendete die Rallye ohne größere Schwierigkeiten auf dem 21. Platz.

13.-16. SEPTEMBER 2018

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7. RALLYE TÜRKEI

EINE LEHRE FÜR DIE ZUKUNFT

Ein erneut konkurrenzfähiger C3 WRC und seine Stärken wurden – wie auch die seiner Rivalen – auf einem aggressiven und teilweise verheerenden Terrain auf die Probe gestellt.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Dies war ein Wochenende voller Premieren: Die erste Rallye in der Türkei in Marmaris, in der Meisterschaft, und das erste Mal, dass Craig Breen ein internationales Rennen anführte. Denn der Ire war am Freitag zunächst der Schnellste auf der über 38 Kilometer langen Eröffnungsstrecke. Nach einem souveränen Rennen konnte er dann nur 6‘‘3 Minuten nach dem Sieger ins Ziel einfahren und belegte den zweiten Rang, dicht gefolgt von Mats Ostberg, mit 8‘‘2 Minuten auf dem dritten Platz, der ebenfalls gut in das Rennen ging. Dies war die zweitbeste Zeit in der WP 3, nur 2‘‘1 Minuten hinter dem Führenden in der Meisterschaft auf fast 22 Kilometern. Unsere beiden Teams konnten eindrucksvoll die großen Hindernisse auf der Strecke vermeiden, gleichzeitig fielen sie jedoch wegen einer unglücklichen Reifenpanne am Nachmittag zurück. Breen hatte gleich zwei Reifenschäden und fiel auf Position acht zurück. Auch Ostberg, der auf dem fünften Platz lag, bekam die aggressiven Bodenverhältnisse zu spüren und hatte unter einem Bruch seines Querlenkers zu leiden, während Khalid Al Qassimi von einem Ausfall seines Turbos ausgebremst wurde. Am Samstag wurde die Piste für alle WRC der neuen Generation sogar noch härter. Seit ihrer Einführung im letzten Jahr waren die Fahrzeuge noch nie solchen Verhältnissen ausgesetzt worden, und auch das Citroën Total Abu Dhabi WRT wurde Opfer dieser Zerreißprobe. Der Untergrund konnte den Leistungen der führenden Fahrzeuge dieser Disziplin nicht standhalten und war schnell aufgerissen, steinig und von tiefen Spurrillen durchzogen. Mads Ostberg wurde von einem Turboausfall gestoppt. Craig Breen, der sich trotz einer unvorteilhaften Startposition (2.) auf den sechsten Platz vorgekämpft hatte, musste aufgeben, nachdem sein Wagen Feuer fing. Die Rallye nahm am Sonntag jedoch eine positive Wende, mit drei zweitbesten Zeiten in Folge für Mads Ostberg, und mit Khalid Al Qassimi, der dem Team noch einige Punkte in der Hersteller-WM sichern konnte.

16.-19. August 2018

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16. RALLYE DEUTSCHLAND

NACH WIE VOR WETTBEWERBSFÄHIG

Obwohl in Deutschland kein Sieg errungen werden konnte, hat Citroën Total Abu Dhabi WRT erneut die Qualitäten des C3 WRC unter Beweis stellen können und beendete das Rennen mit einem Prüfungssieg und mehreren überzeugenden Leistungen.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der Citroën C3 WRC belegte auf dieser Strecke bereits 2017 den zweiten Platz und stellte auch in diesem Jahr sein hohes Leistungsniveau zur Schau, ohne sich jedoch auf das Siegertreppchen stellen zu können. Craig Breen war bereits am Freitag mit einer ungünstigen 10. Startposition in das Rennen gegangen. Hinzu kamen die immer schlechtere Beschaffenheit der Piste und die Tatsache, dass er einer der wenigen war, die von einem extrem starken Gewitter überrascht wurden (WP 3), das ihn gute 15 Sekunden Zeitverlust kostete. Deshalb landete er am ersten Tag nur auf Platz acht. Mads Ostberg machte sich mit dem C3 WRC auf dieser für ihn ungewohnten Straßenoberfläche vertraut und erlangte den 11. Rang, nachdem er ins Schleudern geraten war (WP 3) und am Nachmittag mit kleineren Motorproblemen zu kämpfen hatte. Craig Breen gab sich jedoch nicht geschlagen und arbeitete sich am Samstag nach vorne – und dies auf der schwierigsten Etappe des Wochenendes mit den beiden Passagen durch das Militärgebiet Baumholder mit seinem äußerst holprigen Betonboden. Die Aufholjagd wurde mit einem Prüfungssieg (WP 11) und mehreren sehenswerten Zeiten belohnt. Er hatte sich auf den sechsten Platz vorgekämpft und setzte den Fünften unter Druck, leider unterlief ihm aber ein Fehler in der letzten WP des Tages, der ihn auf den 10. Platz zurückwarf, kurz hinter dem aufholenden Mads Ostberg. Dies zeigt auch seine drittbeste Zeit ex aequo mit dem späteren Gewinner der Rallye in der WP 11. Der Sonntag erwies sich für den Norweger in Rot jedoch als verhängnisvoll und er kam schon beim ersten Rennen von der Strecke ab. Breen hingegen bewies Nervenstärke und kam als Siebter ins Ziel, nicht ohne sich in der Power Stage mit einer viertbesten Zeit, 4‘‘2 hinter dem fünffachen Weltmeister, hervorzuheben, und dies mitten im erbitterten Kampf zwischen den WM-Titelanwärtern um die wertvollen Bonuspunkte.

26.-29. Juli 2018

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75. RALLYE FINNLAND

GROSSE ANSTRENGUNGEN, DIE SICH AUSZAHLEN

Das Citroën Total Abu Dhabi WRT, das sich jetzt bereits auf die nächste Saison vorbereitet, wurde dank eines Mads Østberg in Bestform mit dem zweiten Platz belohnt. Nach den Plätzen zwei und drei in Schweden und in Mexiko bestätigt dieser dritte Podiumsplatz einmal mehr das sehr hohe Leistungsniveau des Citroën C3 WRC.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Mit vier bereits errungenen Siegen (2008, 2011, 2012, 2016) stellte Citroën bei dieser außergewöhnlichen Rallye das Können schon oft unter Beweis. Hierfür benötigen sie ein besonders präzise zu fahrendes Fahrzeug, auf das sich der Fahrer ohne Einschränkung verlassen kann. 2018 hat sich diese Regel wieder einmal bestätigt! Mads Østberg nahm bereits 13 Mal an  der Rallye Finnland teil. Dieses Jahr war er sich sicher, noch nie in einem besseren Fahrzeug gefahren zu sein. Ab dem Shakedown war er ganz vorne mit dabei, mit Craig Breen dicht auf den Fersen. Ein Zeichen, dass an diesem Wochenende mit dem Team zu rechnen war. Der Norweger sicherte sich daraufhin  auf der  zweiten Wertungsprüfung den zweiten Platz, bevor er auf der  vierten Wertungsprüfung mit  seiner ersten  Bestzeit sogar in Führung ging. Mit zwei weiteren Bestzeiten am Nachmittag übernahm er für vier Wertungsprüfungen die Führung. Am Ende  des Tages belegte er mit knappen 5,8 Sekunden hinter dem Sieger Tänak den zweiten Platz. Aufgrund eines Reifenschadens (WP 2), bei dem er 47,8 Sekunden einbüßte, verlor Craig Been nicht nur jede Chance auf eine Top-Platzierung, sondern musste sich ebenfalls mit einer schlechteren Startposition zufriedengeben (3.  Startposition an den nächsten zwei Tagen) – und das auf einem Untergrund, auf dem  der Grip sich mit jeder Runde verbessert. Sobald sich dem Iren jedoch die kleinste Chance bot, nutzte er diese, um sein Talent unter Beweis zu stellen. Wie bei seinem Prüfungssieg in der achten Wertungsprüfung und seiner Leistung  auf der Power-Stage (nur +1,7 Sekunden auf 11,12 km). Am Ende belegte er den achten Platz. Khalid Al Qassimi hingegen wurde bei seiner zweiten Teilnahme des Jahres nach Argentinien am Samstagmorgen durch einen Fehler gebremst, der ihn zwang, die Rallye nach Rally-2-Reglement fortzusetzen. Unterdessen bestätigte Mads Østberg seine starken Leistungen. Am Samstag konnte er sich den Angriffen von Jari-Matti Latvala, dem dreifachen Sieger dieses Rennens, widersetzen und sicherte sich trotz des Handicaps, ein zusätzliches Ersatzrad mitnehmen zu müssen, einen Vorsprung von 5,4 Sekunden vor dem Schlusstag. Nach der erneuten Bestzeit – die vierte an diesem Wochenende –, die der dreißigjährige Skandinavier  auf der ersten Wertungsprüfung am Sonntag fuhr, rückte sein Ziel immer näher: Er ließ sich von Latvala bis zum Ende nicht beeindrucken und erreichte nach zwei dritten Plätzen (2013 und 2015) mit dem zweiten Platz sein bestes Ergebnis bei dieser legendären Rallye.

07.-10. JULI 2018

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15. RALLYE ITALIEN SARDINIEN

EIN LOBENSWERTES TEAMERGEBNIS

Obwohl sie schon früh im Rennen in die Defensive gezwungen wurden, verteidigten die Fahrer des Citroën Total Abu Dhabi WRT zuverlässig und standhaft ihre Positionen und belegten am Ende den fünften und sechsten Platz.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Die erste Wertungsprüfung auf  Schotter ist ausschlaggebend, denn sie entscheidet in Umkehrung der Reihenfolge über die Startpositionen für die folgenden zwei Wettkampftage. Wer darin nicht gut abschneidet, läuft Gefahr, für  folgenden Akteure den Staub von der Piste zu fegen. Durch den unerwarteten Regen ab Freitag – auf einer Insel, die zu dieser Jahreszeit sonst nur sehr wenig Niederschlag kennt – hatte es das CitroënTotal Abu Dhabi WRT von vornherein schwer: Da die Strecke mit jeder Runde schlammiger wird, ist es bei diesem Wetter von großem Nachteil, von den hintersten Plätzen des WRC-Hauptfeldes aus ins Rennen gehen (Craig Breen als 8., Mads Østberg als 10.). Davon ließ sich das Team jedoch nicht beeindrucken, wie Mads Østberg mit seinen beiden zweitbesten Zeiten (WP 2 und 9) zeigte, die er auf dem Höhepunkt des Wettkampfs errang. Mit ihnen stellte er seine Fortschritte im Steuern des C3 WRC unter Beweis. Durch eine Reihe kleiner Missgeschicke bei Mads Østberg (Berührung mit einem Stein in WP 4) und Craig Breen (Verpassen einer Abzweigung WP 2, Motor in WP 6 dreimal abgewürgt, geradeaus bei Abzweigung WP 7), zu der noch eine falsche Reifenwahl in den beiden Durchläufen des Abschnitts Tergu – Osilo hinzukam, wurden sie am Freitag jedoch nur Fünfter und Siebter. Mit der Rückkehr des guten Wetters blieb ihnen auf der getrockneten Fahrbahn allerdings nichts anderes übrig, als den Rest des Wochenendes Staub zu fegen. Am Samstagnachmittag hatten sie darüber hinaus jeweils zwei Ersatzräder an Bord, da die zu fahrenden WP für einen starken Gummiabrieb bekannt sind. Mads Østberg war besonders hartnäckig und setzte den Vierten lange Zeit unter Druck. Am Ende musste er sich aber doch geschlagen geben und sich mit dem fünften Platz begnügen, seinem besten Ergebnis mit dem Citroën C3 WRC nach jeweils sechsten Plätzen in Schweden und Portugal. Mit seinem sechsten Platz trug Craig Breen seinen Teil zum soliden Mannschaftsergebnis bei. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten fehlte es ihm bei der anspruchsvollen Rallye an Erfahrung, die er jetzt mit seiner Teilnahme jedoch erweitern konnte.

17.-20. MAI 2018

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52. RALLYE PORTUGAL

EINE FOLGENSCHWERE ERSTE ETAPPE

Nach einem guten Start am Freitag, durch den sie mit drei Bestzeiten in sechs Wertungsprüfungen zu ernsthaften Favoriten für den Gesamtsieg avancierten, erlitt das Citroën Total Abu Dhabi WRT drei Reifenpannen, die seine gute Hoffnung auf einen Podiumsplatz ab dem ersten Renntag zunichte machten. Für den Rest des Wochenendes konnten die Teams nur noch den Staubwolken hinterhersehen.





DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Da sie schon lange die Wertungsprüfungsstrecken der Rallye-Weltmeisterschaft abfahren, kennen die Ingenieure des Citroën Total Abu Dhabi WRT all ihre Besonderheiten. In den Strecken vom Freitag, deren Zustand sich besonders stark verschlechtert, sahen sie jedoch kein allzu großes Risiko. Und sie sollten recht behalten. Im Gegensatz zu einer Vielzahl von Wettbewerbern konnten die Roten ihre drei C3 WRC ins Ziel bringen. Doch drei folgenschwere Reifenpannen machten alle Hoffnungen des Teams am Wochenende zunichte. Dabei hatte alles so gut begonnen: Kris Meeke strotzte vor Selbstvertrauen und belegte ab der ersten gezählten WP mit nur 2’’2 Rückstand hinter dem Spitzenreiter den dritten Platz. Bei der zweiten WP übernahm er sogar die Führung und holte einen ersten Prüfungssieg. Nach einigen normal verlaufenen WP knüpfte er zu Beginn der zweiten Runde erneut an diesen Erfolg an und legte eine neue Bestzeit hin (WP 5). Damit galt der Brite als einer der Favoriten für einen Sieg an diesem Wochenende. Aber auch Craig Breen wollte sich nichts entgehen lassen und erzielte einen Prüfungssieg (WP 6) – genau zu dem Zeitpunkt, als Kris eine Reifenpanne hatte. Dieses Missgeschick hätte keine nennenswerten Auswirkungen gehabt, wenn Kris nicht im WP 7 eine zweite Panne erlitten hätte. Gleichzeitig verlor Craig, der als Dritter nur 4’’4 hinter der Rennspitze lag, ebenfalls in einem seiner Reifen plötzlich an Druck, da dieser durch einen der zahlreichen, von den Fahrzeugen ausgegrabenen Steine beschädigt worden war. Meeke musste anschließend die lange Verbindungsstrecke und die beiden Super-Specials, die ihm noch blieben, mit nur drei normalen Reifen fahren, und Breen war gezwungen, einen Reifenwechsel während der Wertungsprüfung durchführen. Am Ende des ersten Renntages lagen sie mit jeweils 1’18’’7 und 2’27’’3 an siebter und achter Position. Mads Ostberg gelang seinerseits in seinem C3 WRC mit einem sechsten Platz ein hoffnungsvoller Anfang. Da sie aber an den folgenden zwei Tagen als erste starten mussten – und demnach über frisch verschmutzte Oberflächen fuhren –, erwiesen sich die Plätze sechs und sieben für Mads Ostberg und Craig Breen durchaus gute Ergebnisse. Kris Meeke hingegen, dem am Samstag leider ein Fehler unterlief, schied aus der Punkteliste aus.

26.-29. APRIL 2018

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38. RALLYE ARGENTINIEN

ÜBERZEUGENDE ENTWICKLUNGEN AM C3 WRC

Die Anstrengungen des Citroën Total Abu Dhabi WRT wurden nicht belohnt und das Podium blieb ihm nach einer schlimmen Reifenpanne versagt. Das Team kann aber zufrieden sein, da es mit dem C3 WRC ganz vorne mitgespielt und gezeigt hat, dass sich die vor Kurzem an der Hinterachse seines Fahrzeugs zugelassenen Weiterentwicklungen vorteilhaft sind.





DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Ein Podiumsplatz (3.) bei seiner ersten Teilnahme an der WRC im Jahr 2014 und ein erster Sieg bei der Weltmeisterschaft im Jahr darauf: Argentinien ist definitiv ein Terrain nach dem Geschmack von Kris Meeke. Dass er sich im C3 WRC wohlfühlt, der bei dieser Gelegenheit mit einer neuen Hinterachse ausgestattet war, stellte der Pilot aus Nordirland sofort wieder unter Beweis. Gleich am ersten Renntag fuhr er mittags auf dem dritten Platz zurück in den Servicepark, nachdem er u. a. zwei zweitbeste Zeiten in Folge hingelegt hatte. Am Nachmittag steigerte er seine Leistung noch und beendete den ersten Tag mit 22’’7 hinter dem Spitzenreiter an zweiter Stelle. Die guten Leistungen von Craig Breen hingegen (zwei drittbeste Zeiten), der mit nur 4’’8 hinter dem Fünftplatzierten den sechsten Platz ergatterte, wurden ein wenig von einer Strafzeit von 10’’ aufgrund einer Verspätung bei der Rückkehr zum Rennen überschattet. Am nächsten Tag unterlief ihm dann jedoch ein schwerer Fehler, obwohl er bis dahin bei dieser längsten WP des Wochenendes auf der Strecke Cuchilla Nevada – Rio Pintos in einem ähnlichen Tempo wie der spätere Sieger vorangekommen war. Im Gegensatz zu seiner ersten, relativ kurzen Teilnahme 2017 hatte Craig bis dahin eine überzeugende Leistung erbracht. In dem Wissen um die Bedeutung eines Podiumsplatzes für das Team ging Kris Meeke seinerseits nicht allzu viele Risiken ein, um eine Rückkehr von Neuville zu vermeiden. Dafür verteidigte er hartnäckig und mit einem Vorsprung von 16’’2 vor dem Vierten seinen dritten Platz, bevor er in der zweiten Runde der WP eine Reifenpanne erlitt. Durch den Rückstand von 2’30 platzte der Traum vom Podiumsplatz für den C3 WRC mit der britischen Flagge, der bis dahin eine beispielhafte, konstante Leistung an den Tag gelegt hatte. Er wäre in dieser Saison der dritte für das Citroën Total Abu Dhabi WRT gewesen. Am Sonntag bewies das Team allerdings erneut Charakterstärke und machte sich trotz der Enttäuschung wieder an die Arbeit, um sich auf die nächste Rallye vorzubereiten. Khalid Al Qassimi, der nach einer längeren Pause im klassischen Rallyesport bei seinem ersten Rennen des Jahres im C3 WRC den vierzehnten Platz belegte, holte wertvolle Herstellerpunkte für das Team.

05.-08. APRIL 2018

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61. RALLYE KORSIKA

WETTBEWERBSFÄHIGE C3 WRC, DENEN ES AN GLÜCK GEFEHLT HAT

Das Citroën Total Abu Dhabi WRT, das sich jetzt bereits auf die nächste Saison vorbereitet, wurde dank eines Mads Ostberg in Bestform mit dem zweiten Platz belohnt. Nach den Plätzen zwei und drei in Schweden und in Mexiko bestätigt dieser dritte Podiumsplatz einmal mehr das sehr hohe Leistungsniveau des C3 WRC.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der große Asphalt-Spezialist Sébastien Loeb vollbrachte auf der schönen Mittelmeerinsel bereits außergewöhnliche Leistungen. Wie etwa 2005, als er sich ausnahmslos alle Prüfungssiege der Rallye sicherte. Zehn Jahre nach seiner letzten Teilnahme hier verwirklichte er einen Erfolg auf gleichem Niveau, als er bei der ersten WP – der gefürchteten Strecke La Porta – Valle di Rostino (49,03 km) – nur 9’’7 hinter dem Sieger lag. Im Gegensatz zu seinen Gegnern, die diese besonders kurvenreiche, 2016 eröffnete Strecke bereits gut kannten, konnte er sich für diese komplette WP nur auf die Notizen seines Beifahrers verlassen. Dabei war seine Startposition an neunter Stelle eher ein Nachteil, da der Asphalt mit jeder Runde überdurchschnittlich stark verschmutzt wird. Der neunfache Weltmeister in dieser Disziplin, der laut eigener Aussage „heißer als seine eigenen Reifen“ war, wurde leider gleich beim Start des nächsten Zeitrennens überrumpelt, und es war Kris Meeke, der danach die Farben des Citroën Total Abu Dhabi WRT nach vorne trug. Und das sogar erfolgreich, denn er belegte am Ende des ersten Tages mit nur 5’’1 Rückstand hinter dem Zweiten den dritten Platz, nachdem er zuvor eine zweitbeste und eine drittbeste Zeit gefahren war. Während Sébastien Loeb am nächsten Tag bei seiner Rückkehr ins Rennen unter dem Rallye-2-Reglement Bestleistungen erzielte – u. a. drei Bestzeiten, die das Leistungsniveau des C3 WRC auf dieser Oberfläche unter Beweis stellten –, bestätigte Kris Meeke ebenfalls seine Höchstform, indem er sich mit Gleichstand den zweiten Platz sicherte. Aufgrund eines Fehlers in den Notizen verließ er bei der letzten Wertungsprüfung am Samstag jedoch die Rennstrecke. Nach der ihm gutgeschriebenen zweitbesten Zeit bei seiner Rückkehr ins Rennen unter dem Rallye-2-Reglement fuhr Kris Meeke die drittbeste Zeit in der Power-Stage und stellte bis zum Schluss die Stärken seines Fahrzeugs unter Beweis. Ebenso wie Sébastien Loeb, der mit nur 2’’2 Rückstand hinter dem Prüfungssieger in diesem letzten, hart umkämpften Zeitrennen Zweiter wurde.

SEHEN SIE IM VIDEO DIE HIGHLIGHTS DER RALLYE KORSIKA AUF STRASSEN, DIE ZU DEN SCHWERSTEN DER WRC-WELTMEISTERSCHAFT ZÄHLEN

06.-11. MÄRZ 2018

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18. RALLYE MEXIKO

EINE GROSSARTIGE LEISTUNG!

Mit der fast perfekten Rückkehr des legendären Paares Loeb – Elena und zwei aufeinander folgenden Podiumsplätzen für Kris Meeke und Paul Nagle legte das Citroën Total Abu Dhabi WRT auf dem mexikanischen Boden eine großartige Leistung an den Tag, mit der es sich dem zweiten Platz in der Hersteller-Weltmeisterschaft nähert.





DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Für seine sechs Siege in Mexiko (2006, 2007, 2008, 2010, 2011 und 2012), bei denen er teilweise als Erster gestartet war, hatte Sébastien Loeb auf diesen überhitzten Höhenstraßen bereits Wunder vollbracht. Allerdings hatte niemand damit gerechnet, dass er bei seiner Rückkehr in die WRC mit einem Mini-Programm (Mexiko, Korsika und Katalonien) seinen Erfolg sechs Jahre nach seiner letzten kompletten Saison in der Disziplin gegen eine immer stärkere Konkurrenz wiederholen würde. Doch genau das tat er am Steuer eines C3 WRC, der ihm anscheinend perfekt in der Hand lag! Sein Mitfahrer Daniel Elena und er nutzten ihre elfte Position beim Start am ersten Tag optimal, um sich mit zwei Prüfungssiegen – ihren ersten seit Monte Carlo 2015 – auf den zweiten Platz zu katapultieren. Diesen verteidigten sie am Samstag gleich zu Beginn mit einer neuen Spitzenzeit, die von ihrer Überlegenheit zeugte, obwohl dieses Mal die Startpositionen der Spitzenreiter gleichwertig waren. Die Zuschauer waren wieder einmal begeistert von dieser Spitzenleistung! Nachdem der 44-jährige Franzose und sein monegassischer Beifahrer über drei Zeitrennen an der Spitze geblieben waren, erlitten sie eine Reifenpanne (WP 14) und entschieden sich aufgrund fehlender Kenntnisse über die aktuellen Reifen leider für einen Radwechsel. So fielen sie auf den fünften Platz zurück, auf dem sie am Ende durchs Ziel fuhren. Sie begeisterten nicht nur zahlreichen Zuschauer, sondern sammelten auch wertvolle Punkte für das Team. Kris Meeke und Paul Nagle, die Sieger der vorherigen Ausgabe, vertraten sie jedoch würdevoll auf dem Podium. Die Briten, die auch am ersten Tag zwei Prüfungssiege einfuhren, bewiesen ebenfalls kein Geschickt bei der Reifenwahl, die sich im ersten Rennen als nachteilig erwies. Sie landeten an vierter Stelle und hatten ab sofort nur noch ein Ziel: weiter aufzusteigen. Das taten sie dann auch ab Samstag. Mit drei erneuten Bestzeiten eroberten sie den zweiten Platz mit 10’’9 Vorsprung vor dem Dritten. Wegen eines Abstechers außerhalb der Strecke am Sonntagmorgen mussten sie sich jedoch mit der dritten Stufe auf dem Treppchen begnügen. Es war ihr erster Podiumsplatz der Saison und der zweite in Folge für das Citroën Total Abu Dhabi WRT.

DAS „BEST OF“ DER RALLYE IN BILDERN: SÉBASTIEN LOEB, BEREIT FÜR DIE WRC RALLYE KORSIKA

15.-18. FEBRUAR 2018

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66. RALLYE SCHWEDEN

ERFOLGREICHE WEITERENTWICKLUNGEN!

Das Citroën Total Abu Dhabi WRT spielte in Schweden ganz vorne mit. Eine Leistung , die insbesondere Craig Breen zu verdanken ist, der an diesem Wochenende sein ganzes Können unter Beweis stellte. Das Team beschwerte dem C3 WRC nicht nur einen vierten Podiumsplatz, sondern verteidigte darüber hinaus seinen dritten Platz in der Hersteller-Weltmeisterschaft.





DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Es ist eine eher untypische Geschichte für einen Iren: Sein erstes Rallye-Auto steuerte Craig Breen auf einem zugefrorenen See in Skandinavien. Dies geschah im Rahmen eines Fahrerlehrgangs, den seine Eltern ihm zu Weihnachten geschenkt hatten. Er war damals fünfzehn Jahre alt. Seitdem fuhr der 28-jährige Pilot sein erstes Rennen am Steuer eines WRC 2014 ebenfalls auf dem schwedischen Eis. Bei der Ausgabe 2016 der klassischen Rallye im Norden trug er zum ersten Mal die Citroën Racing Farben. Daher rührt vielleicht seine besondere Vorliebe für diesen Ort der besonderen Rutschpartien, an dem er bisher fünf Mal ins Rennen ging und 2017 mit einem fünften Platz als Bestleistung belohnt wurde. Seine gute Position (9.) auf der Strecke nutzte er perfekt, um gleich am ersten gewerteten Renntag sein Geschick als „Seiltänzer“ zum Besten zu geben: Er legte zwei Bestzeiten hin und ergatterte am Ende dieser ersten Etappe den vierten Platz. Nur fünf Zehntelsekunden trennten ihn vom Treppchen. In seinem C3 WRC schien er sich bei diesen schnellen Wertungsprüfungen besonders wohl zu fühlen. Gleich am nächsten Tag rückte er auf den zweiten Platz vor und lag durch einen Prüfungssieg eine Zeit lang nur noch 4’’2 hinter dem Spitzenreiter. Doch die Konkurrenz hinter ihm schlief nicht und er brauchte viel Durchsetzungskraft, um sich nicht einschüchtern zu lassen. Diese Herausforderung meisterten Craig Breen und Scott Martin am Sonntag. Mit einem zweiten Platz erzielten sie ihr bestes Ergebnis in der WRC und bescherten dem C3 WRC in seiner jungen Karriere den vierten Podiumsplatz. Auch Mads Ostberg flirtete mit einem Platz auf dem Treppchen, als er am Freitagabend nur 1’’1 hinter dem Dritten lag. Damit bewies er, dass er den C3 WRC nach seiner Rückkehr zu den Roten wieder gut im Griff hatte. Zuvor hatte er in Schweden (2014) als letzter Citroën Fahrer auf dem Podium gestanden. Obwohl er sein Fahrzeug noch nicht perfekt steuerte, sicherte er dem Team anschließend mit seinem sechsten Platz noch wichtige Punkte in der Hersteller-Meisterschaft. Kris Meeke hatte es sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, ein paar Punkte für die Fahrer-Meisterschaft zu holen, nachdem er am ersten Tag aufgrund seiner Leistung in Monaco den Schneeräumer spielen musste (4. Startposition) und deshalb aus dem Wettstreit um die ersten Plätze ausschied. Doch leider war das Glück nicht auf seiner Seite. Ein scheinbar harmloser Kontakt mit einer Schneewand führte zu einer Panne am Turbo seines C3 WRC und zwang ihn zum Ausscheiden.

25.-28. JANUAR 2018

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86. RALLYE MONTE-CARLO

WERTVOLLE PUNKTE

Nach einem schwierigen Rennstart bei der klassischen monegassischen Rallye zeigte das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team eine vorbildliche Haltung, um in der Klassifikation aufzusteigen und sich wichtige Punkte in beiden Meisterschaften zu holen.





DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Ein gutes Team beweist Stärke, indem es zusammenhält und Einsatz zeigt, auch wenn es schwierig wird. Siebzehn Punkte für Kris Meeke in der Fahrer-Meisterschaft, achtzehn in der Hersteller-Meisterschaft und ein Prüfungssieg im Power-Stage: Das Citroën Total Abu Dhabi WRT stellte an diesem Rallye-Wochenende im Fürstentum seine Charakterstärke unter Beweis, und das in einem gleich zu Beginn erschwerten Rennen. Bereits am Donnerstagabend unterliefen Kris Meeke und Paul Nagle im Schein ihrer Scheinwerfer bei der anspruchsvollen Wertungsprüfung von Thoard – Sisteron (36,69 km) – bei der der Schnee auf dem Col de Fontbelle über drei Kilometer für große Schwierigkeiten sorgte – Fehler. Mit knapp 2’ Rückstand bei diesem Eröffnungszeitrennen stand ihre Rallye von Beginn an unter keinem guten Stern. Und auch Craig Breen und Scott Martin waren ab Freitagmorgen vom Pech verfolgt: Ein Stein, der in eine Felge ihres C3 WRC eindrang, beschädigte den Bremszangenentlüfter. Trotz aller Reparaturversuche verloren sie während der drei Wertungsprüfungen der Strecke allmählich an Bremskraft und fielen mit drei plötzlich verlorenen Minuten vom siebten auf den zehnten Platz zurück. Eine Tatsache, an der sie besonders zu knabbern hatten, da sie dadurch am Samstag in die Vorläuferrolle schlüpfen und buchstäblich die ersten Laufspuren im Schnee für ihre Konkurrenten bilden mussten. Unter diesen Bedingungen fällt es schwer, nicht aufzugeben. Durch die große Vielfalt an Haftungsbedingungen auf den vier Tage lang befahrenen Straßen erwies sich diese Ausgabe der Rallye Monte Carlo zudem als eine der anspruchsvollsten der letzten Jahre. Aber das Citroën Total Abu Dhabi WRT scheute keine Mühen und behielt seine Ziele im Auge. So machten die Roten bei der Reifenwahl alles richtig. Des Weiteren zahlten sich die nach und nach ausgefeilten Einstellungen an Kris Meekes C3 WRC aus und wurden mit einem fünften Platz belohnt, während Craig Breen jede noch so kleine Gelegenheit nutzte, um wieder für Begeisterung zu sorgen. In der letzten WP am Samstag erzielte er seine drittbeste Zeit – mit nur 2’’2 Rückstand zum Prüfungssieger – und eine weitere in der zweiten Runde auf dem legendären Col de Turini. Der Einsatz des Teams zahlte sich aus, als sich Kris Meeke den letzten Prüfungssieg sicherte und den vierten Platz eroberte, nachdem er sich von den Angriffen der Konkurrenz nicht hatte einschüchtern lassen.

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2018 wird #C3WRClive von Donnerstag bis Sonntag einmal pro Tag ausgestrahlt

Verpassen Sie nicht die erste Live-Übertragung am Donnerstagabend, dem 25. Januar, mit den Teams vor den ersten Wertungsprüfungen. Verfolgen Sie #C3WRClive auf: www.facebook.com/citroenracing oder www.facebook.com/Citroen Verfolgen Sie die Leistungen von Citroën Racing ebenfalls auf Ihrem Smartphone über WhatsApp.
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