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C5 Aircross SUV Origine France

Große Industriegeschichte mit Zukunft: Citroën produziert neuen SUV C5 Aircross im modernisierten Werk Rennes

Der jetzt bestellbare neue SUV Citroën C5 Aircross hat kürzlich das Label „Origine France Garantie“ erhalten. Produziert wird das neue Flaggschiff der Marke im französischen Rennes - La Janais, einem Werk mit großer Bedeutung für Citroën. Viele legendäre Modelle der Marke mit dem Doppelwinkel wurden dort gefertigt. Für die Produktion des neuen Citroën C5 Aircross wurde das Werk grundlegend modernisiert.

Das Werk in Rennes - La Janais nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte von Citroën ein und verfügt über eine lange Tradition. Der Standort wurde 1960 auf Initiative von Charles de Gaulle gegründet, um die Bretagne zu einer Industrieregion zu machen. Seitdem ist der Standort untrennbar mit Citroën verbunden: Die Produktion von Citroën Modellen stand immer im Vordergrund – die Fertigung anderer Modelle erfolgte nur, um die industriellen Leistungsziele der Groupe PSA zu erreichen. Auch das neue Flaggschiff, der Citroën C5 Aircross, wird in Rennes produziert.

Origine France Garantie
Der in Rennes montierte neue SUV Citroën C5 Aircross wurde im August mit dem Label „Origine France Garantie“ ausgezeichnet. Seine Komponenten stammen überwiegend von Zulieferern aus Frankreich, die zum Teil in der Region Rennes und teilweise direkt vor Ort angesiedelt sind. In dieser Hinsicht steht er in einer Reihe mit dem ebenfalls in Rennes - La Janais produzierten Citroën E-Mehari sowie mit den Citroën Modellen SpaceTourer und Jumpy, die in Valenciennes vom Band laufen. Für die Kunden ist dieses Kennzeichen eine Garantie für französisches Know-how, das durch eine fast 60-jährige Produktionsgeschichte in Rennes untermauert wird.

Unter anderem sind folgende französische Zulieferer in der Nähe des Werkes beziehungsweise direkt am Standort angesiedelt:

  • Faurecia: Die Sitze werden im Werk selbst produziert, während das Armaturenbrett, Türverkleidungen und Matten am Standort Bains sur Oust (50 km entfernt) hergestellt werden.
  • Tenneco: Die Abgasleitungen werden im Werk selbst montiert.
  • TI: Der Benzintank wird im Werk montiert.
  • Tenneco: Die Montage des Cockpits erfolgt direkt am Standort.
  • Bretagne Ateliers: Die Motorkühlerplatten und Deckenverkleidungen werden im Werk selbst montiert.
  • Plastic Omnium: Die vordere und hintere Stoßstange und die Heckklappe werden in Guichen (20 km entfernt) produziert.
  • MC Synchro: Auch die Räder werden in Guichen (20 km entfernt) produziert.
  • Cooper Standard: Die Schwingungsdämpfer werden in Rennes hergestellt, die Produktion der Türdichtungen erfolgt in Vitré (50 km entfernt).
  • Sanden: Die Klimakompressoren stammen aus Tinténiac (50 km entfernt).


Die Vergabe des Labels „Origine France Garantie“ wird von der Organisation „Pro France“ koordiniert, deren Ziel es ist, die „Marke Frankreich“ zu fördern. Die im Juni 2010 gegründete Organisation „Pro France“ bringt Unternehmen zusammen, die eine Zertifizierung des französischen Ursprungs ihrer Produkte auf vollständig transparente Weise über unabhängige Zertifizierungsstellen wie AFNOR, CERIB, FCBA, SGS und Bureau Veritas anstreben. Ziel der Organisation ist es, die „Marke Frankreich“ hervorzuheben und in Frankreich hergestellte Produkte sowie die herstellenden Unternehmen in allen Branchen zu fördern und zu unterstützen. Da die Kunden bei Produkten zunehmend auf kurze Vertriebswege Wert legen und auf Sozial- und Umweltverträglichkeit achten, ist dieses Label eine ganz entscheidende Entwicklung. Anfang Januar 2018 hatten sich rund 600 Unternehmen zu den Richtlinien des Labels „Origine France Garantie“ bekannt und mehr als 2.000 Produktprogramme waren bereits zertifiziert.

Das Werk Rennes: Wichtige Daten und legendäre Modelle
Im Werk Rennes ist eine große Zahl legendärer Citroën produziert worden, darunter die Modelle Ami 6, Dyane, GS, BX, XM, Xantia, C5 und C6. Sie alle zählen zu den Ikonen und Bestsellern der Marke – der Citroën GS und der Citroën XM wurden 1971 beziehungsweise 1990 zum „Auto des Jahres“ gewählt – und zeichneten sich durch richtungsweisende Innovationen aus, darunter die Hydraulik der hydropneumatischen und hydraktiven Federungssysteme des GS, BX, XM, Xantia, C5 und C6. Die erfolgreiche Geschichte und die technischen Innovationen rechtfertigen zusätzlich die Wahl des Standorts Rennes für die Produktion des neuen Citroën C5 Aircross − der erste lief dort am 22. März 2018 vom Band.

Überblick über die fast 60-jährige Geschichte:

  • 1960: Einweihung des Werks in Anwesenheit von Charles de Gaulle.
  • 1961: Die ersten Citroën Ami 6 laufen vom Band, gefolgt vom Ami 8 und Ami Super, von denen im Zeitraum von zehn Jahren 1,5 Millionen Einheiten hergestellt werden.
  • 1967: Die Citroën Dyane wird eingeführt – ursprünglich als Ersatz für den 2CV vorgesehen (wobei die Langlebigkeit und Beliebtheit des letzteren diesen Plan durchkreuzten). Fast 390.000 Fahrzeuge werden produziert.
  • 1970: Einführung des Citroën GS, der 1971 zum „Auto des Jahres“ gewählt wird. Über zwei Millionen Fahrzeuge dieses Typs werden in Rennes produziert − und damit mehr als von jedem anderen Modell.
  • 1976: Der Konzern PSA Peugeot Citroën entsteht durch eine Fusion von Peugeot SA und Citroën SA –beide Automobilhersteller werden Tochterunternehmen des Konzerns.
  • 1978: Im Werk Rennes beginnt die Produktion des Citroën Visa als Ergebnis der Allianz zwischen Peugeot und Citroën. Insgesamt werden 560.000 Einheiten produziert.
  • 1982: Einführung des Citroën BX, von dem mehr als 1,9 Millionen Fahrzeuge in Rennes hergestellt werden.
  • 1986: Einführung des Citroën AX, von dem bis zum Jahr 1996 fast 560.000 Einheiten produziert werden.
  • 1989: Produktionsanlauf für das neue High-End-Modell, den Citroën XM. Die Karosserie- und Montagewerkstätten des Standorts werden für die Produktion des neuen Modells, das zum „Auto des Jahres 1990“ gewählt und in einer Zahl von mehr als 300.000 Fahrzeugen hergestellt wird, umfassend modernisiert.
  • 1993: Produktionsstart für den Citroën Xantia, von dem insgesamt mehr als 1.080.000 Einheiten hergestellt werden.
  • 1997: Die Produktion des Citroën Xsara beginnt mit einem weiteren Produktionsstandort in Madrid. Im Werk Rennes werden über 960.000 Fahrzeuge dieses Typs hergestellt.
  • 2000: Produktionsbeginn des Citroën C5 der ersten Generation, von dem bis 2007 über 720.000 Fahrzeuge vom Band laufen.
  • 2001: Mit Einführung der Plattformpolitik konzentriert sich der Standort Rennes jetzt auf die High-End-Modelle des Konzerns – ein starkes Zeichen für das Vertrauen des Konzerns in die Produktionsqualität des Werks. Zu Beginn der 2000er-Jahre werden in Rennes pro Jahr mehr als 400.000 Fahrzeuge auf drei Produktionslinien hergestellt.
  • 2004: Das Werk Rennes überschreitet die Marke von zehn Millionen produzierten Fahrzeugen und die Produktion des ersten „Nicht-Citroën-Modells“, des Peugeot 407, beginnt.
  • 2006: Die Einführung des High-End-Modells Citroën C6 startet.
  • 2007: Der Citroën Xsara Picasso wird ebenfalls in Rennes produziert, mehr als 60.000 Mal bis zum Jahr 2009.
  • 2008: Produktionsstart des Citroën C5 der zweiten Generation, von dem bis 2017 etwa 430.000 Fahrzeuge in Rennes vom Band laufen.
  • 2008: Das Projekt „Ambition Rennes 2010“ wird umgesetzt, um mit Blick auf eine Kostenreduzierung den Umfang des Produktionsstandorts anzupassen, der inzwischen zu groß geworden ist.
  • 2009: Anlauf der Mini-Linie, auf der die Modelle Citroën C6, Peugeot 607 und Peugeot 407 Coupé produziert werden. Die Hauptlinie mit einer Kapazität von 46 Fahrzeugen pro Stunde wird im August in Betrieb genommen. Auf dieser Linie werden bis Dezember 2010 der Citroën C5 sowie der Peugeot 407 und anschließend der Peugeot 508 montiert.
  • 2011: Produktionsanlauf des Peugeot 508, von dem bis 2018 mehr als 500.000 Einheiten produziert werden.
  • 2016: Produktionsstart des Citroën E-Mehari, der an den legendären Méhari aus dem Jahr 1968 erinnert. Das neue Modell, ein vollelektrisches Viersitzer-Cabrio, markiert einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft mit dem Bolloré-Konzern.
  • 2017 - 2018: Im Werk Rennes beginnt mit der modularen EMP2-Plattform und dem Produktionsstart der beiden SUV Peugeot 5008 (2017) und Citroën C5 Aircross (2018) eine neue Ära.
  • 2018: Eröffnung einer komplett neuen Montagelinie nach „Excellent Plant“-Standards und Rückbau der alten Montagelinie, den Überresten einer legendären industriellen Vergangenheit.
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